Nutzungsrichtlinie
Wie wir die Nutzung unserer Infrastruktur und Dienste erwarten – und was auf unserem Netzwerk niemals toleriert wird.
Um einen professionellen und vertrauenswürdigen Service zu gewährleisten, haben wir klare Richtlinien für alle Nutzer unserer Infrastruktur festgelegt. Einige dieser Richtlinien mögen streng erscheinen, doch sie sichern eine sichere, stabile und seriöse Umgebung für jeden Kunden in unserem Netzwerk.
Viele Anbieter verlangen von ihren Kunden keine vergleichbaren Standards. Wer diese Richtlinie nicht einhalten kann oder möchte, dem empfehlen wir respektvoll, sich an einen anderen Anbieter zu wenden.
Einhaltung deutschen und europäischen Rechts
Mediasecure unterliegt deutschem und europäischem Recht. Der unbefugte Zugriff auf Daten, deren Veränderung sowie Computersabotage sind nach deutschem Recht Straftaten (§§ 202a–303b StGB), ebenso wie die Herstellung, der Besitz oder die Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte (§§ 184b–184c StGB). Kunden dürfen unsere Dienste nicht für Handlungen nutzen, die gegen diese oder verwandte Vorschriften verstoßen, darunter Nachstellung (§ 238 StGB) oder Volksverhetzung (§ 130 StGB).
Auch die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums – einschließlich Urheberrechten, Patenten, Datenbankrechten und eingetragenen Marken – stellt nach dem Urheberrechtsgesetz eine Straftat dar. Kunden werden darauf hingewiesen, dass das Teilen urheberrechtlich geschützter Inhalte über Peer-to-Peer-Software ohne Zustimmung des Rechteinhabers strafbar sein kann. Mediasecure arbeitet mit Behörden und Rechteinhabern zusammen, die ihre Rechte geltend machen, und behält sich vor, den Dienst in solchen Fällen einzustellen.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) legen umfangreiche Pflichten für jeden fest, der personenbezogene Daten Dritter verarbeitet. Kunden, die solche Daten über den rein persönlichen oder familiären Gebrauch hinaus verarbeiten, sind selbst für die Einhaltung dieser Pflichten verantwortlich, einschließlich einer etwaigen Meldung bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde.
Nach dem Digital Services Act der EU sowie dem deutschen Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) haftet Mediasecure grundsätzlich nicht für rechtswidrige Handlungen, die über unsere Dienste begangen werden, solange uns keine tatsächliche Kenntnis davon vorliegt. Erhalten wir glaubhafte Hinweise auf rechtswidrige Aktivitäten, handeln wir umgehend, um diese zu beenden.
Einhaltung ausländischen Rechts
Das Internet ist von Natur aus global, weshalb es möglich ist, allein durch dessen Nutzung gegen die Gesetze anderer Länder zu verstoßen. Kunden wird empfohlen, alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um die Verletzung anwendbarer ausländischer Gesetze zu vermeiden.
Verbotene Nutzungen
Kunden sind für sämtliche über ihr Konto gehosteten oder übertragenen Inhalte verantwortlich, einschließlich der Einholung notwendiger Rechte an Werken Dritter. Mediasecure behält sich vor, Server oder Konten, die gegen diese Richtlinie verstoßen, ohne Vorankündigung oder Begründung vom Netzwerk zu entfernen. Die folgende Liste ist beispielhaft und nicht abschließend.
Rechtswidrige Aktivitäten
- Illegales Glücksspiel
- Drohungen, Belästigung oder Missbrauch gegenüber Einzelpersonen, Organisationen oder Unternehmen
- Betrügerische Aktivitäten jeder Art
- Inhalte, die Terrorismus, Gewalt oder Hass aufgrund von Religion, ethnischer Herkunft oder nationaler Abstammung fördern
- Illegale Schneeballsysteme, Ponzi-Systeme oder deren Bewerbung
Kinder- und jugendpornografische Inhalte
Unsere Dienste dürfen unter keinen Umständen zur Veröffentlichung, zum Hochladen, Herunterladen, Speichern oder zur Übertragung kinder- und jugendpornografischer Inhalte verwendet werden. Jedes Konto, das hierbei festgestellt wird, wird ohne Vorwarnung sofort gesperrt und den zuständigen Strafverfolgungsbehörden gemeldet.
Hacking & unbefugter Zugriff
Die Nutzung unserer Dienste, um sich unbefugten Zugriff auf Hosts, Netzwerke, Server, Geräte oder Daten zu verschaffen, dies zu versuchen oder Dritte dabei zu unterstützen, oder um die Sicherheit eines Systems ohne ausdrückliche Genehmigung des Eigentümers zu testen, ist strikt untersagt.
Bedrohliche oder schädliche Inhalte
Unsere Dienste dürfen nicht genutzt werden, um Inhalte zu hosten, zu übertragen oder weiterzuleiten, die die Gesundheit oder Sicherheit anderer bedrohen. Mediasecure behält sich vor, den Dienst abzulehnen, wenn Inhalte obszön, hasserfüllt, böswillig, verleumderisch, betrügerisch oder anderweitig schädlich sind.
Verletzung geistigen Eigentums
Die Veröffentlichung, Übertragung, Speicherung oder Vervielfältigung von Inhalten, die geistige Eigentumsrechte oder Persönlichkeitsrechte Dritter verletzen, ist untersagt, einschließlich Verstößen gegen Urheber-, Patent-, Marken- oder Geschäftsgeheimnisrechte.
Verbreitung von Schadsoftware
Das Speichern, Verbreiten oder Einsetzen von Schadsoftware – einschließlich Viren, Rootkits, Passwort-Crackern, Adware oder Keyloggern – ist untersagt, außer im Rahmen legitimer Sicherheitsforschung oder -tests und nur nach vorheriger Einzelfallgenehmigung durch Mediasecure.
Phishing
Jede Aktivität, die darauf abzielt, persönliche oder finanzielle Daten unter Vortäuschung falscher Tatsachen zu erlangen – einschließlich Phishing-Seiten, -Formularen oder entsprechendem E-Mail-Versand – führt zur sofortigen Sperrung des Kontos.
Denial of Service (DoS/DDoS)
Mediasecure untersagt strikt die Nutzung unserer Dienste zur Auslösung, Verbreitung oder Steuerung von Denial-of-Service- oder Distributed-Denial-of-Service-Angriffen jeglicher Art. Jede Beteiligung an solchen Aktivitäten stellt einen unmittelbaren Verstoß gegen diese Richtlinie dar.
Null-Toleranz-Politik gegen Spam
Mediasecure verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber unerwünschten Massen-E-Mails. Es gibt keine Ausnahmen, keine Einzelfallprüfung und keine akzeptierten Rechtfertigungen – unabhängig davon, was ein Kunde oder dessen Klient über Einwilligung, Lizenzierung oder Listenqualität behauptet.
- Ausnahmslos untersagt: Newsletter, Mailinglisten, Werbe- oder Marketing-Massenversand sowie jede andere Form unerwünschter oder massenhafter E-Mail – auch solche, die als „Opt-in“, „bestätigt“, „Double-Opt-in“ oder „gekauft“ bezeichnet werden.
- Erlaubt: transaktionale E-Mails, die für den Betrieb eines Dienstes zwingend erforderlich sind (Bestellbestätigungen, Passwort-Zurücksetzungen, Service- oder Sicherheitshinweise), sowie echte persönliche oder geschäftliche Einzelkorrespondenz.
- Ebenfalls untersagt sind verwandte Missbräuche: E-Mail-Bombing, die Nutzung unserer Dienste als Relay oder Proxy zur Weiterleitung von E-Mails an unbeteiligte Dritte sowie der Versand oder das Posten unerwünschter Massennachrichten in Usenet-Gruppen.
- Kein Vertrag, keine Behauptung und keine Zusicherung Dritter ändert diese Richtlinie. Fällt ein Anwendungsfall nicht eindeutig unter „erlaubt“, ist er nicht erlaubt.
Wichtiger Hinweis
Jedes Konto, dessen Aktivität dazu führt, dass eine IP-Adresse von Mediasecure in einer Spam-Datenbank oder auf einer Blacklist gelistet wird, wird ohne Vorwarnung sofort gesperrt.
Recht zur Ablehnung des Dienstes
Mediasecure behält sich das Recht vor, jedem aus beliebigem Grund den Dienst zu verweigern, um ein professionelles und vertrauenswürdiges Umfeld für alle im Netzwerk zu gewährleisten.
Fragen zu dieser Richtlinie?
Kontaktieren Sie uns, bevor Sie sich anmelden – wir helfen Ihnen zu verstehen, was zulässig ist und was nicht.
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